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The ‘Macclesfield Alphabet Book’

The British Library has acquired the Macclesfield Alphabet Book, a rare medieval English ‘model’ or ‘pattern’ book dating from c.1500, with support from the National Heritage Memorial Fund (NHMF), independent charity The Art Fund, Friends of the British Library and National Libraries and other individual donors. The manuscript had been in the library of the Earl of Macclesfield since around 1750, and until recently its existence was completely unknown. Since 30 July 2009 it is on free public display in the Sir John Ritblat Gallery: Treasures of the British Library.

The manuscript contains 14 different types of decorative alphabets. These include an alphabet of decorative initials with faces; foliate alphabets; a zoomorphic alphabet of initials, and alphabets in Gothic script. In addition there are large coloured anthropomorphic initials modelled after fifteenth-century woodcuts or engravings, as well as two sets of different types of borders, some of which are fully illuminated in colours and gold. The manuscript may have been used as a pattern book for an artist’s workshop for the transmission of ideas to assistants, or as a ’sample’ book to show to potential customers.

Only a handful of these books survive and as a result, the discovery of the Macclesfield Alphabet Book, filled with designs for different types of script, letters, initials, and borders is of outstanding significance and will contribute to a greater understanding of how these books were produced and used in the Middle Ages, as well as aid the study of material culture and art history.

For more information please contact Julie Yau, Arts Press Officer, British Library.

La Bibliofilía, a. CX, 2008, n. 2

La Bibliofilía. Rivista di storia del libro e di bibliografia, a. CX, 2008, n. 2 (maggio-agosto).

Sommario: Daniela Fattori, Il dottore padovano Alessandro Pellati, la sua biblioteca e l’editio princeps del De medicorum astrologia (pp. 117-137); Ginette Vagenheim, Piero Vettori e l’epigrafia: l’edizione (Epigrammata antiquae Urbis, Romae 1521), le schede (Firenze, B.N.C., cod. Magliab. XXVIII, 29) e le lapidi (pp. 139-157); Edoardo Barbieri, Storia di un catalogo di incunaboli. Angelo Davòli, Antonio Rossaro e il catalogo di Rovereto (1935) (pp. 159-180); Emiliano Bertin, Un altro frammento della Commedia in Lunigiana (pp. 181-186); Maria Cristina Misiti, Dove va la storia del libro? (pp. 187-194); Recensioni (pp. 195-208); Rassegna bibliografica (pp. 209-211); Notizie (pp. 213-216).

Per maggiori informazioni visita il sito La Bibliofilía

Workshop (Köln): Kunst im Kontext von Kirchweihliturgie und Patronatsfesten

WORKSHOP: Kunst im Kontext von Kirchweihliturgie und Patronatsfesten - Termin: 4-5 September 2009;  Ort: Kunsthistorisches Institut der Universität zu Köln, An St. Laurentius 8, 50923 Köln; Veranstalter: Dr. Stefanie Seeberg/ Prof. Dr. Susanne Wittekind.

Die Kölner Tagung möchte das Zusammenspiel von Kunstwerken, Texten und Handlungen innerhalb der Liturgie untersuchen. Sie zielt darauf, Kunsthistoriker und Liturgiewissenschaftler zum wissenschaftlichen Gespräch zusammen- zuführen. Die Tagung möchte einen  stärker an den theologischen Gehalten der Liturgie und sakralen Raumausstattung orientierten Ansatz in die lebhafte, aktuelle Forschung zum Verhältnis von Kunst und Liturgie einbringen. Diskutiert werden soll die Wahrnehmung und Sprachfähigkeit der künstlerisch gestalteten Objekte und Räume im Moment des liturgischen Vollzugs, ihre Rolle als Speicher oder Anstoß der Erinnerung (memoria) an den liturgischen Akt. Denn im liturgischen Handeln werden Bedeutungen unsichtbar in Orte und Objekte eingeschrieben, die von Betrachtern in der Erinnerung wieder aufgerufen werden können. Es geht damit auch um Konzepte einer unsichtbaren Raum- und Dingordnung. Liturgische Objekte und Räume können durch ihre Präsenz Vergangenes wachhalten und damit die Schwelle zwischen vergangenem Geschehen, zwischen Geschichte und Gegenwart durchdringen. Sie können abwesende Personen wie Stifter oder Nonnen bildlich, inschriftlich oder auch nur imaginär am Ort des sakralen Geschehens am liturgischen Heilsakt teilhaben lassen. Diese Grenzüberschreitungen in künstlerischer wie theologischer Hinsicht gilt es gemeinsam zu diskutieren.

Ein Ausgangspunkt für die Vorträge und Diskussionen der Kölner Tagung wird daher die Gestaltung der Kirchweihliturgie sowie des an sie jährlich erinnernden Kirchweihfestes (dedicatio ecclesiae) sein, das für jede Kirche ein individuelles Hochfest im Jahresfestzyklus darstellte. Denn die Kirchweihliturgie wird im Verlauf des Mittelalters sehr reich ausgestaltet und symbolisch konnotiert. Sie greift räumlich auf ,Stationskirchen’ aus und bezieht Prozessionswege ein, sie erfaßt das Kirchenäußere wie den ganzen Kircheninnenraum. Texte und Handlungen des Ritus machen den zeichenhaften und repräsentierenden Charakter der Liturgie, den Zusammenhang sichtbaren irdischen Geschehens und unsichtbarer himmlischer Wirklichkeit deutlich und reflektieren diesen. Durch die Segnung von Altargerät und Paramenten nach der Altarweihe erfahren diese Objekte innerhalb der Kirchweihliturgie eine besondere Bedeutung und Beachtung. Doch auch andere Hochfeste des Kirchenjahres, insbesondere das Osterfest sowie Feste lokaler Kirchenpatrone bieten Anlaß für eine besonders ausfwendig gestaltete Liturgie. Durch wiederkehrende Texte, Kunstwerke und Handlungsorte können dabei in der aktuell  vollzogenen liturgischen Feier Inhalte anderer Festtage mit aufgerufen werden. Wie bestimmt oder verändert die liturgische Handlung die Raum- und Objektwahrnehmung.

Programm: Freitag, 4 September (14.00) - Begrüßung; Susan Marti (Dortmund), Buchschmuck zu Ehren der Patrone: Dominikanische Graduale aus Kloster Paradies; Stefanie Seeberg (Köln), Gedächtnis und unsichtbare Präsenz - Die Rolle liturgischer Objekte in der Kirchweihiturgie des Prämonstratenserinnenklosters Altenberg/Lahn; Thomas Lentes (Münster), Ex devotione benedicere. Zur Stellung der Bilder in der Kirchweih-Liturgie des Mittelalters; Clemens Kosch (Dalheim): Kult- und Liturgieorte in hochmittelalterlichen Stifts- und Klosteranlagen; Leonie Silberer (Stuttgart), Mittelalterliche Klosteranlagen der Franziskaner. Untersuchung ihrer Architektur und Nutzung; Christiane Elster (Köln/Rom), “Unum pluviale ad aurum portandum per dominum episcopum in festis beati Magni\” - Überlegungen zu Funktion, Verwendung und Rezeption liturgischer Textilien aus päpstlichen Schenkungen des 13. bis 15. Jahrhunderts. Samstag, 5 September (9.00) - Klaus Gereon Beuckers (Kiel), Bemerkungen zum ephemären Ostergrab und seiner Bedeutung im Spannungsfeld von Kunst und Liturgie; Beatrice Kitzinger  (Harvard/ Köln), Fragen zum liturgischen Gebrauch von Kreuzigungsbildern in bretonischen Evangelienbüchern des 10. Jahrhunderts: das Bradfer-Lawrence Evangeliar; Susanne Wittekind (Köln), Überlegungen zur Benediktion des ornatus ecclesiae im Rahmen der Kirchweihe; Patricia Carmassi (Wolfenbüttel), Stiftung, Kunst und Feier. Das Halberstädter Missale Inv.-Nr. 474 (13. Jh.); Vera Henkelmann (Schleswig), Marienleuchter im Kontext von Gebet und Liturgie.

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Workshop (Wien): Böhmische Buchmalerei

WORKSHOP (3 days) - Böhmische Buchmalerei, 4.-6. September 2009, Bibliotheksstiftung Otto Pächt (Pächt-Archiv), Universität Wien,  Institut für Kunstgeschichte (Seminarraum 1), A 1090 Wien, Spitalgasse 2, Hof 9 (Zugang Garnisongasse); tel. 0043-1-4277-41464 oder 41468.

Programm: Freitag, 4. September (18.30) - Begrüßung und Eröffnungsvortrag; Maria Theisen (Wien), Prager Werkstätten - Topographie und Quellenforschung: Wurzeln der Prager Buchmalerei anschließend Umtrunk. Samstag, 5. September 2009 (9.00) - Susanne Rischpler (Wien), Die künstlerische Herkunft des Illuminators Michael; Alois Haidinger (Wien), Bemerkungen zur Entstehung des „Großen Antiphonars“ Klosterneuburg, Stiftsbibliothek, cod. 65-68; Milada Studničková (Prag), Böhmische Buchmalerei und die böhmisch orientierten Illuminatoren in Österreich am Anfang des 15. Jahrhunderts; Dušan Buran (Bratislava), Böhmisch-slowakisch-österreichisch? Zu Stilrichtungen der (Buch‑)Malerei in Preßburg in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts; Nataša Golob (Ljubljana), Handschriften in und aus Slowenien um 1400; Pavel Brodský (Prag), Le Maître de la Bible de Sadská, un enlumineur typique pour la seconde moitié du 14e siècle; Milena Bartlova (Brünn), How late is too late? Beautiful style in Central Europe in the 1440s. Sonntag, 6. September (9.00): Ulrike Jenni (Wien), Astronomie im Königreich Böhmen von 1300 bis 1400; Anna Boreczky (Budapest), Motivwanderungen in Mitteleuropa. Böhmische Buchmalerei als Vermittler neuer ikonographischer Typen um 1400; Eva Veselovská (Bratislava), Der böhmische Einfluß auf mitteleuropäische Musikhandschriften des 14. und 15. Jahrhunderts unter Berücksichtung illuminierter Codices; Karl-Georg Pfändtner (München), Der Bologneser Einfluß auf die böhmische Buchmalerei; Armand Tif (Wien), Die Leipziger Buchmesse um 1500. Buchkunst in den frühen marktwirtschaftlichen Strukturen des Buchhandels zwischen Deutschland, Böhmen und Mähren; Abschließende Diskussion.

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